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Kunstrecht

Das Kunstrecht hat in den vergangenen Jahren sowohl national als auch international an Bedeutung gewonnen. In diesem Bereich sind wir nun seit fast 20 Jahren in folgenden Gebieten tätig:

  • Rückführung von Raub- und Beutekunst
  • Vertretung von Museen, öffentlichen Einrichtungen, Stiftungen und Privaten
  • Vertretung von Künstlern

Im Bereich der Raub- und Beutekunst haben die Sozietät und insbesondere Christoph v. Berg erfolgreich diverse Verfahren zur Rückführung namhafter Kunstwerke geführt. Besonders hervorzuheben ist im Bereich der Beutekunst der internationale Präzedenzfall vor dem Londoner High Court um das aus Gotha stammende Bild des niederländischen Manieristen Joachim Antonisz Wtewael „Maria mit dem Kinde“.

Mit Hilfe von amerikanischen Behörden gelang es, aus New York das Tischbein-Bild „Lady Hervey“ (1996) und das Bild „Christus-Kopf“ von Jacopo de Barbari nach Weimar zurückzuführen.

Im berühmten „Weimarer Bilderstreit“ sorgte die Kanzlei dafür, dass die Kulturhauptstadt 1999 Weimar die Ausstellung "Aufstieg und Fall der Moderne" trotz angeblicher Verletzungen des Urheberpersönlichkeitsrechts von Künstlern ungehindert weiterführen konnte. 

Im Juni 1999, noch vor der Gemeinsamen Erklärung von Bund, Ländern und Gemeinden zur Raubkunst, gelang es Christoph v. Berg gemeinsam mit einem amerikanischen Kollegen, das Otto Müller-Bild „Knabe vor zwei stehenden und einem sitzenden Mädchen“ als erstes Raubkunstbild überhaupt von der Kunsthalle Emden für die Erben nach Ismar Littmann zu restituieren.

Im Fall des Kandinsky-Werkes „Improvisation Nr. 10“ konnte im Jahre 2002 eine Einigung zwischen den Erben nach Sophie Lissitzky-Küppers und der Fondation Beyeler herbeigeführt werden.

Versicherungsrechtlich war die Sozietät für die Klassik Stiftung Weimar in einem der größten Kunstversicherungsfälle tätig, dem Brand der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek im Jahre 2004.